Aktuelles

Aus der Evangelischen Miriamgemeinde Frankfurt

Unseren aktuellen Gemeindebrief finden Sie hier

Schutzkonzept für Präsenz-Gottesdienste in der Miriamgemeinde

Von Anfang an feiern die Christinnen und Christen Gottesdienste, von Anfang an in der Tradition des jüdischen Volkes. Ein wichtiger Aspekt dabei: Gottesdienste feiern Gott, der das Leben für alle will. Auf diesem Hintergrund sind die vorsichtigen Schritte zu verstehen, die wir in der Miriamgemeinde jetzt wieder gehen mit „Präsenz-Gottesdiensten“, das heißt: Gottesdiensten mit Gemeindebeteiligung nicht nur über einen Bildschirm, sondern mit körperlicher Anwesenheit im gleichen Raum.

Die EKHN hat den Kirchenvorständen hierfür Regeln an die Hand gegeben, die den Verordnungen der Hessischen und Rheinland-Pfälzischen Landesregierungen entsprechen, an manchen Punkten auch ein Stück über sie hinausgehen. Mit dem Schutzkonzept, das der Kirchenvorstand für die Präsenz-Gottesdienste in der Miriamgemeinde beschlossen hat, folgt er den Regelungen und Vorschlägen vollumfänglich. Unser Ziel hierbei ist, dass alle, die an einem Gottesdienst in einer unserer Kirchen mit körperlicher Anwesenheit teilnehmen wollen, nach dem gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse bestmöglich geschützt sind und das kleinstmögliche Risiko eingehen.

Aus diesem Grund gilt in unseren Kirchen eine Abstandsregel nicht von 1,5 Metern, sondern von 2 Metern. Für alle Teilnehmenden gilt die Verpflichtung, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die liturgisch Handelnden (Pfarrpersonen, Mitwirkende) sind hiervon ausgenommen; dafür ist hier ein Abstand von 4 Metern eingeplant. Auf das Singen im Präsenz-Gottesdienst muss leider bis auf Weiteres verzichtet werden. Die Lieder, deren Texte in kopierter Form an den Sitzplätzen zur Verfügung gestellt werden, dürfen aber sehr gerne mitgesummt und im Kopf und im Herzen auch mitgesungen werden!

Am Eingang zum Gottesdienstraum stellen wir Händedesinfektion zur Verfügung. Die Desinfektion der Hände ist verpflichtend. Sollte jemand eine Mund-Nasen-Bedeckung vergessen haben, wird sie von uns zur Verfügung gestellt. Die Sitzplätze werden von uns zugewiesen; Personen, die in einem Haushalt leben, können jeweils zu zweit direkt nebeneinander sitzen.

Die Laufwege (Ein- und Ausgang, Wege zu den Sanitärräumen) sind markiert. Wegen der Abstandsregeln gelten für unsere Gottesdienstorte Personenobergrenzen: Am Bügel gibt es 8 Sitzplätze (bzw. 4 Sitzplätze für Einzelpersonen und 4 Sitzplätze für bis zu zwei Personen), Personenobergrenze: 12; in Bonames gibt es 12 Sitzplätze für eine bzw. bis zu zwei Personen, Personenobergrenze: 24; in Kalbach gibt es 16 Sitzplätze für eine bzw. bis zu zwei Personen, Personenobergrenze: 32.

Damit bei Erreichen der Personenobergrenze am Eingang niemand abgewiesen werden muss und zur möglichen Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt ist für die Präsenz-Gottesdienste eine telefonische Anmeldung mit der Angabe von Namen, Adresse und Telefonnummer erforderlich. Dankbar sind wir auch für den Hinweis, wenn zwei Personen angemeldet werden, die nebeneinander sitzen dürfen.

Die Daten werden nach dem Gottesdienst unter Verschluss aufbewahrt und nach drei Wochen vernichtet. Bitte melden Sie sich telefonisch bis Donnerstag, 16.30 Uhr vor dem jeweiligen Gottesdienst im Gemeindebüro Bonames (Tel. 50 14 17) an.

Spätere telefonische Anmeldungen sind ausschließlich bei der für den jeweiligen Gottesdienst zuständigen Pfarrperson möglich (Telefonnummern siehe letzte Seite).

Wenn es im Vorfeld mehr Anmeldungen gibt, als Personen im Gottesdienstraum sein dürfen, bieten wir einen zweiten Gottesdienst um ca. 12.15 Uhr am gleichen Tag an, hierüber informieren wir dann bei der telefonischen Anmeldung alle, die für 11.15 Uhr „zu spät“ mit ihrer Anmeldung sind ☺. Selbstverständlich werden für einen 2. Gottesdienst am gleichen Tag alle Kontaktflächen mit einem Flächendesinfektionsmittel desinfiziert.

Präsenz-Gottesdienste feiern wir rundum an unseren Kirchorten in kürzerer Form (30-35 Minuten) in einem 3-WochenRhythmus; für die anderen Sonntage zeichnen wir weiterhin Video-Gottesdienste auf, die auf unserem YouTube-Channel „Ev. Miriamgemeinde“ online verfügbar sind. Die Präsenz-Gottesdienste zeichnen wir ebenfalls auf Video auf, sie stehen an den entsprechenden Sonntagen dann erst nachmittags online zur Verfügung. Übrigens: Die Skripte der Gottesdienste stellen wir Ihnen gerne auch am Vorabend in Ihren Hausbriefkasten zu! Wenn Sie dies ebenfalls wünschen, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf!

Thomas Volz, Pfr

 


NEU: Miriamgemeinde auf Youtube

Gottesdienst-Aufzeichnungen von unseren Gottesdienstorten.

Bei Präsenzgottesdiensten finden Sie die Aufzeichnung erst am Sonntagnachmittag!


NEU: Youtube-Kanäle unserer Kindertagesstätten

KiTa Krambambuli

KiTa Sternenzelt


Gott, der du viele Namen hast,
wir rufen zu dir,
gemeinsam mit den vielen Menschen in unserer Stadt,
gemeinsam mit Menschen anderen Glaubens,
gemeinsam mit allen Menschen guten Willens,
wollen wir innehalten und unsere Sorgen bedenken.
Wir bringen sie vor dich. 

Unser gewohntes Zusammenleben hat sich verändert.
Wir müssen Abstand halten von unseren Mitmenschen,
auch von Menschen, die uns lieb und wert sind,
denn wir wollen andere keiner Gefahr aussetzen.

Gott,
wir bitten dich um Zuversicht und Hoffnung in dieser verrückten Situation.
Lass uns besonnen handeln,
die Gefahr nicht auf die leichte Schulter nehmen,
aber auch nicht übertrieben reagieren,
und unseren Mitmenschen zugewandt bleiben.

Wir denken an die Menschen,  die an diesem Virus erkrankt sind:
Schenke ihnen Genesung!
Wir hören von der unerträglichen Situation in den überfüllten Krankenhäusern in anderen Ländern,
und bitten dich: Lass die Menschen dort nicht allein!

Wir denken an Eltern mit ihren Kindern,
und bitten dich um Frieden in den Familien – gerade unter den besonderen Belastungen, denen sie derzeit ausgesetzt sind.
Wir denken an Menschen, die einsam sind und auf die Zuwendung anderer angewiesen:
Schenke uns Phantasie, ihnen zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.

Wir denken
an Ärztinnen und Ärzte, an Pflegerinnen und Pfleger,
an Mitarbeitende im Rettungswesen,
an alle, die im Gesundheitswesen und in den Pflegeeinrichtungen arbeiten:
Gib ihnen Kraft und lass sie nicht müde werden, den Kranken beizustehen und ihnen freundlich zu begegnen.

Wir denken
an die Politikerinnen und Politiker, an die Mitarbeitenden in den Gesundheitsämtern und in den wissenschaftlichen Instituten:
Schenke ihnen Weisheit und Augenmaß in ihren Entscheidungen, die unser Zusammenleben betreffen, aber auch entschlossenes Handeln, wenn es nötig ist.

Wir denken auch
an alle, die jetzt noch schlimmer leiden als wir,
in den Kriegsgebieten in Syrien,
Obdachlose und Flüchtlinge, die auf der Straße leben müssen.
Schenke ihnen Trost und Menschen, die sich über sie erbarmen.

(Hier könnten Sie mit dem Vater Unser fortfahren, oder, wenn Sie einer anderen Religion angehören, mit einem wichtigen Gebet aus Ihrer eigenen religiösen Tradition.)

Vater unser im Himmel.
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.


Abendgebet zum Läuten der Glocken

 

Die Liturgie vom Händewaschen

Alle, die beim Händewaschen nicht mehr „Happy Birthday“ oder „Alle meine Entchen“ singen wollen, um ausreichend lange zu waschen, können sich dieses Gebet ans Waschbecken hängen.

 


evangelisch.de startet permanentes Gebet bis zum Ende der Corona-Krise

19.03.2020 – 08:10

Das Corona-Virus verhindert weitgehend, dass Menschen zu einem Gebet zusammen kommen. evangelisch.de ruft ab sofort eine Online-Gebetsgruppe ins Leben. Unter dem Motto „Du bist nicht allein“ finden dort Beter*innen zusammen, die für den guten Ausgang der Corona-Krise beten.


 

Möglichkeiten, zuhause Gottesdienst zu feiern, werden unter den folgenden Links vorgestellt:

Was stärkt in der Corona-Krise?

Kirche von Zuhause


Evangelische Kirche lädt zum Balkonsingen ein

„Der Mond ist aufgegangen“ auf dem eigenen Balkon oder im Garten

Um 19 Uhr lädt die Evangelische Kirche alle Menschen ein, gemeinsam „Der Mond ist aufgegangen“ zu singen oder zu musizieren – jeder und jede auf seinem Balkon oder im Garten. Denn Singen verbindet und tut gut.

https://www.ekd.de/aufruf-balkonsingen-der-mond-ist-aufgegangen-54077.htm